7. April 2026
Zu Gast im Stadion von Atlético Madrid
Raus aus dem Praxisalltag, rein in den Austausch mit Kollegen, neue Perspektiven bekommen und bestehendes Wissen weiter vertiefen. Genau dafür ging es für mich nach Madrid.
Ein besonderer Rahmen für fachlichen Austausch
Auf Einladung von Ullrich Burr, dem Geschäftsführer von keytec, durfte ich zu Gast bei einem Fachkongress sein, der von dem spanischen Vertriebspartner Fisaude veranstaltet wurde.
Die Veranstaltung fand im VIP-Bereich des Stadions von Atlético Madrid statt, mit über 300 Teilnehmern aus der Physiotherapie, Sportmedizin und weiteren Bereichen.
Ein besonderer Rahmen, der zeigt, welchen hohen Stellenwert moderne Therapieansätze und vor allem die Produkte von keytec in der Physiotherapie auch außerhalb von Deutschland haben.

medkey und bioadaptive Impulstherapie im Fokus
Im Mittelpunkt des Tages stand die Arbeit mit dem medkey und der bioadaptiven Impulstherapie.
Dabei ging es nicht nur darum, ein Tool vorzustellen, sondern vor allem um die Frage:
Wie kann Therapie im Alltag effizienter, gezielter und nachhaltiger werden?
Der medkey basiert auf der sogenannten bioadaptiven Impulstherapie und nutzt gezielte Impulse, um Regulationsprozesse im Körper anzustoßen. Statt nur lokal an Beschwerden zu arbeiten, wird der Körper als System betrachtet, mit dem Ziel, Spannungszustände zu beeinflussen und das Zusammenspiel von Nerven, Muskeln und Gewebe zu unterstützen.
Die Anwendung ist dabei bewusst einfach gehalten und lässt sich flexibel in den Praxisalltag integrieren. Der medkey kann sowohl ergänzend zu manuellen Techniken als auch eigenständig eingesetzt werden, um schneller eine Reaktion im Körper zu erzeugen und Behandlungen gezielter aufzubauen.
Gerade in der modernen Physiotherapie spielt dieser Ansatz eine immer größere Rolle, weil er dabei hilft, Therapie nicht nur symptomorientiert, sondern nachhaltiger und individueller zu gestalten.
Austausch auf Augenhöhe
Neben den Vorträgen waren es vor allem die Gespräche, die diesen Tag besonders gemacht haben.
Der Austausch mit Experten wie Ullrich Burr, Alexander Groth, Waldemar Bauer oder Andrew Lichtenthal hat nochmal gezeigt, wie unterschiedlich Therapie gedacht und umgesetzt werden kann.

Kompetenzen vertiefen und neu einordnen
Ein großer Mehrwert dieses Wochenendes lag für mich darin, meine Kenntnisse rund um den medkey gezielt zu vertiefen.
Durch die Kombination aus Vorträgen, Studien, praktischen Einblicken und direkten Gesprächen ist ein noch klareres Verständnis entstanden, wie vielseitig der medkey eingesetzt werden kann und wie er sinnvoll in bestehende Therapiekonzepte integriert wird.
Gerade im Praxisalltag kann der Einsatz einen großen Unterschied machen: Schneller reagieren können, gezielter arbeiten und Therapie strukturierter aufbauen.
Die Vorträge haben nochmal deutlich gemacht, in wie vielen Bereichen der medkey eingesetzt werden kann. Ob bei chronischen Rückenschmerzen, Beckenbodenproblemen wie Inkontinenz, in der Narbenbehandlung oder im Profi- und Spitzensport, die Bandbreite ist enorm. Durch die verschiedenen Programme ergeben sich viele Möglichkeiten, individuell auf unterschiedliche Beschwerden einzugehen.
Besonders spannend war, dass es nicht nur bei Theorie geblieben ist. Zwischen den Vorträgen gab es ausreichend Zeit für Austausch, gutes Essen und kurze Pausen und gleichzeitig wurden immer wieder auch live Behandlungen gezeigt. So konnte man sich direkt ein Bild davon machen, wie die Anwendung in der Praxis aussieht und was möglich ist.
Die spanischen Vorträge wurden dabei per Headset auf Deutsch übersetzt und umgekehrt die deutschen Inhalte ins Spanische. So konnten alle Teilnehmer den kompletten Input mitnehmen und wirklich vom gesamten Tag profitieren.
Warum solche Tage so wichtig sind
Im Alltag bleibt oft wenig Zeit, sich intensiv mit neuen Ansätzen auseinanderzusetzen.
Umso wichtiger sind genau solche Veranstaltungen. Sie geben Raum für neue Impulse, für kritisches Hinterfragen und für den Austausch mit Menschen, die die gleichen Ziele verfolgen: Bessere Therapie und bessere Ergebnisse für die Patienten.
Madrid erleben
Neben der Veranstaltung blieb auch ein bisschen Zeit, die Stadt kennenzulernen. Ich habe mich sehr gefreut, Madrid endlich mal live zu erleben. Eine wirklich schöne Stadt mit beeindruckender Architektur. Über eine Hop-on-Hop-off-Bustour konnte ich mir einen guten Überblick verschaffen und viele Eindrücke mitnehmen. Nach dem Kongress haben wir den Abend dann gemeinsam in einer spanischen Bar ausklingen lassen - natürlich mit Tapas und guten Gesprächen!
Fazit: Therapie weiterdenken
Madrid war mehr als nur ein Kongress.
Es war die Möglichkeit, bestehendes Wissen zu vertiefen, neue Perspektiven kennenzulernen und die eigene Arbeit weiterzuentwickeln.
Genau das ist am Ende entscheidend: Nicht stehen bleiben, sondern Therapie immer wieder neu denken.
